Hallo Kolleg*in,

„Wann kommt denn der richtige Techniker?“ So etwas bekommt Sophie Meyer des öfteren mal zu hören, wenn sie als Technikerin auf Tour am Veranstaltungsort auftaucht. Es sind solche Momente, die die 28-Jährige mentale Energie kosten, die ihr bewusst machen, dass Geschlechterrollen in einigen Köpfen noch immer stark verankert sind.

Auch WillowTree Theatrical-Gründer Mike Weidemann kennt das Leben als Tourtechniker – nur eben aus Männersicht. Er hat sich mit Sophie darüber unterhalten, was es für sie bedeutet, als Frau in einer traditionell männlich geprägten Domäne wie der Veranstaltungstechnik zu arbeiten. Hier kannst Du lesen, wie Sophie den Alltag als Technikerin auf Tour erlebt, was sie an ihrem Job liebt, und wo es ihrer Meinung nach noch Luft nach oben gibt.

Sophies Sichtweise ist nur eine von vielen in der Veranstaltungsbranche. Jede Frau, egal in welcher Sparte, hat ihre eigene Geschichte zu erzählen (manche von uns könnten Enzyklopädien füllen!).

Wir möchten auf Theapolis Euren Perspektiven Raum geben, Eure Erfahrungen sichtbar machen. Uns interessiert:

  • Wie erlebt Ihr es, eine Frau in der Veranstaltungsbrache zu sein?
  • Was sind alltägliche Sexismen oder Diskriminierungen, die Männern vielleicht gar nicht so bewusst sind?
  • Welche Sätze hört Ihr als Frauen immer wieder?
  • Gibt es eine bestimmte Situation im Arbeitsumfeld, die Euch besonders nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist, positiv wie negativ?
  • Wie erleben das ältere Kolleginnen – könnt Ihr eine Entwicklung beobachten? Welche Tipps würdet Ihr gerne an jüngere weitergeben?
  • Wie sorgt Ihr für Euch, welche Mikrofeminismen praktiziert ihr vielleicht?
  • Was wünscht Ihr Euch?

Möchtet Ihr Eure Erfahrungen mit anderen teilen? Schreibt sie in möglichst knappen, prägnanten Worten auf. Ich sammele Eure Beiträge, im März werden sie auf Theapolis veröffentlicht. Gerne auch anonym. Schreibt mir einfach dazu, ob Ihr namentlich genannt werden möchtet oder nicht.

Schreib mir hier!

Es geht dabei nicht um ein gegenseitiges Niedermachen, sondern darum, weibliche Realitäten zu sehen und ernst zu nehmen. Dass wir dabei respektvoll miteinander bleiben, versteht sich von selbst.

Falls Du Dich persönlich nicht angesprochen fühlst, leite dies gerne auch an eine Freundin oder Kollegin weiter. 

Einfach mal Frauen zuhören – wär schon krass, oder? Let´s do it.

Bleib gesund, kreativ und sichtbar,

Deine Karen

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