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Hallo Kolleg*in,gerade noch sind wir mit dem Schlachtruf „2026 wird alles besser!“ ins neue Jahr gestartet. Da haben wir uns den Dreck von 2025 noch nicht ganz aus den Augen gerieben und schon: Huch, was ist denn da in Venezuela los? In Minneapolis? Und im Iran? Huch, kein Strom in Berlin und der Regierende spielt Tennis. Und was klöppeln sich die Parteien auf ihren Jahresauftaktklausuren zusammen, erscheinen da etwa neue Zerwürfnisse am Horizont der schwarz-roten Koalition? Herrje. Ich dreh mich nochmal um. Etwas ist Dir in der politischen Berichterstattung sicher auch schon öfter aufgefallen: Da wimmelt es immer wieder von Wendungen wie „unwürdiges Schauspiel“, „Drama“, „Schmierenkomödie“ etc. pp. Wenn´s schmutzig wird, werfen Politiker*innen und Presse gerne großzügig mit Theateranalogien um sich. Das kommt nicht von ungefähr. Sollten wir als Theatermenschen uns von dieser Wortwahl beleidigt fühlen? Oder können wir sogar etwas Konstruktives für uns daraus ziehen? Ich hätte einen Vorschlag:
Hast Du eigentlich schon mal von Wuträumen gehört? Das sind sichere und kontrollierte Orte, an denen man für Geld ganz ungestraft nach Herzenslust schreien, ausrasten sowie Geschirr und Mobiliar zu Klump hauen kann. Wut abbauen und dabei Spaß haben, so lautet das Konzept. Manchmal heißen sie Ausrastraum, Rage- oder Anger Room. Einfach mal googeln. Vielleicht gibt es einen in Deiner Nähe? Hier in Wien zum Beispiel kann man sogar Wut-Gutscheine verschenken. Nett. Der nächste Geburtstag oder Betriebsausflug kommt bestimmt. 😉 Bleib gesund, kreativ und verdammt nochmal sichtbar! Hehe. Deine Karen |
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