Hallo Kolleg*in,

letzte Woche hatten wir in unserer Reihe “…über bühnen, alltag und träume” an der HfS Ernst Busch die Regisseurinnen Jessica Weisskirchen und Theresa Thomasberger zu Gast. Die beiden haben erzählt, wie sie es geschafft haben, als junge Regisseurinnen Fuß zu fassen in der Branche – direkt von der Ausbildung oder über Regieassistenzen hin zu den ersten eigenen Inszenierungen an großen, renommierten Häusern.

Das Rezept ist, da waren sich beide einig: Ein starkes Netzwerk. Banden knüpfen. Solidarität und Transparenz. Über Geld reden. Sich gegenseitig promoten, unterstützen. Das gilt ganz besonders für Frauen, gerade jetzt wo – auch davon haben Theresa und Jessica berichtet – nach den Fortschritten in der Folge von #MeToo wieder ein Backlash stattzufinden scheint. Aber natürlich profitiert jeder Theatermensch davon, die Ellenbogen einzufahren und sich gemeinsam mit anderen stark zu machen. Wir alle wissen, wie es aktuell um die Kulturlandschaft bestellt ist: Förderungen werden gestrichen, Mittel gekürzt, Spielpläne verschlankt, die Jobs vermehren sich nicht wie durch ein Wunder.

Warum erzähle ich Dir das alles? Weil genau das der Spirit von Theapolis ist: Wir sind dazu da, Euch mit allen Informationen zu versorgen, die Ihr braucht, um in den Beruf rein und im Beruf weiterzukommen, ohne Euch zu verbiegen. Wir sind aber auch dazu da, Euch zu vernetzen, damit Ihr die ganze Erfahrung, die Ihr selbst mitbringt, miteinander teilen könnt. Jede*r Einzelne von Euch ist ein wandelndes Wissenskraftwerk. Nirgends findet man so viel geballtes Theater-Know-how wie auf Theapolis. Und nirgends sind die Wege zum direkten Wissensaustausch so kurz wie auf unserer Plattform. Man muss sie nur finden. Und nutzen.

Vernetzung und Wissensaustausch auf Theapolis – so geht´s

Tanze schön ausgelassen in den Mai, am besten natürlich auch gemeinsam mit anderen 😉 – und bleib dabei: gesund, kreativ und sichtbar!

Deine Karen

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